4. Warum verläuft die Strecke nicht entlang der S-Bahn-Trasse?

a. In der Machbarkeitsstudie für die Radschnellverbindung wurde ein wesentlich höheres Nutzerpotenzial bei einer Routenführung über Dreieich-Sprendlingen erkannt. So wohnen entlang dieser Route etwa doppelt so viele Menschen im Einzugsgebiet der Radschnellverbindung, wie bei der Strecke entlang der S-Bahn-Trasse. Bei dieser würden fast keine Dreieicher von der Radschnellverbindung profitieren, da sie einen zu großen Umweg bedeuten würde.

b. Für Raddirektverbindungen wurden grundsätzliche Qualitätsstandards wie z.B. Wegebreite und Beleuchtung definiert, die bei der Trassenfindung berücksichtigt werden müssen. Aber auch die Belange der Forstwirtschaft und des Naturschutzes müssen berücksichtigt werden. Auf dieser Grundlage wurden in einem Trassenfindungsprozess die bahnnahe und die siedlungsnahe Trassenführung miteinander verglichen. Dabei wurden neben der Siedlungsstruktur der Anrainerkommunen auch die Planungen zum Bau der Regionaltangente West berücksichtigt.

c. Wie unter Punkt 6 erwähnt, sind die Anschlusspunkte auf Langener und Isenburger Gebiet gesetzt. Wollte man die RSV auf Dreieicher Gebiet westlich der Bahntrasse verlaufen lassen, teilweise durch Bannwald, müsste sowohl bei Langen, als auch bei Neu Isenburg, die Bahnlinie überbrückt oder untertunnelt werden. Das wäre mit hohen, zusätzlichen Kosten verbunden, ohne das feststeht, dass die Deutsche Bahn dies überhaupt erlauben würde und falls ja, wann.


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