Kopfbild Raps
31.03.2020 erstellt von: Oliver Martini


PM: In der Ausnahmesituation mobil bleiben

Dreieich. „Lieber auf´s Fahrrad steigen, als in Bus oder Bahn anderen zu nahe zu kommen“ rät Oliver Martini, Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in Dreieich, „außerdem müssen wir uns ja bewegen und an die frische Luft. Was eignet sich dafür besser als das Fahrrad, dass für kurze Strecken ohnehin das beste Verkehrsmittel ist“.


Aktuell gibt es viel Platz auf unseren Straßen, weil die Mehrheit der Bevölkerung zuhause ist und das Auto stehen bleibt. Eine gute Gelegenheit, das Fahrrad zu nutzen, entweder für die wenigen Besorgungen, die heutzutage nötig bzw. möglich sind, oder für eine Runde in der frischen Luft, was selbstverständlich allein oder zu zweit passieren sollte. „Aus diesem Grund haben wir alle ADFC-Touren vorerst abgesagt“, erklärt Martini.

Wer sonst nicht mit dem Rad unterwegs ist, sollte sich allerdings mit den Verkehrsregeln vertraut machen, denn die gelten auch in dieser Ausnahmesituation. „Insbesondere das Radeln auf dem Gehweg ist absolut tabu. Die gefühlte Sicherheit ist trügerisch und Fußgänger zu gefährden, weil man selbst nicht vom Kfz-Verkehr gefährdet werden will, halten wir vom ADFC Dreieich für rücksichtslos“, stellt der Vorstand seine Position klar.
Dazu noch ein wichtiger Hinweis. Am 14. Februar gab der Bundesrat grünes Licht für die StVO-Novelle 2020. Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt wird in den nächsten Tagen erfolgen. Dann kostet Radeln auf dem Gehweg - kein Aprilscherz - 55 Euro oder mehr, statt bisher zehn. Weitere Informationen dazu hier https://www.adfc.de/neuigkeit/bundesrat-stimmt-stvo-novelle-zu/


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